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Einführung in wissenschaftliches Arbeiten - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 069134 Kurztext
Semester WS 2012/13 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits 2-5 Belegung Belegpflicht
Hyperlink http://www.uni-muenster.de/Soziologie
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mi. 10:00 bis 12:00 woch 17.10.2012 bis 30.01.2013  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.580         40
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schindler, Roland, Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Bachelor (2-Fach) - Soziologie (B2 149 4) - Allg.Studien
Zwei-Fach-Bachelor - Soziologie (L2 149 11) - 3 Allg.Studien
- Allgemeine Studien ( AST 4) - 2-5
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
1224002 Einführung in wissenschaftliches Arbeiten - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Ein besonders wichtiges Ziel dieser Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ist es, Ihnen Kompetenzen zu vermitteln, damit Sie in Ihrem Studium nicht darauf angewiesen sind, von anderen abzuschreiben ohne dies zu erwähnen. Eine Studie aus dem letzten Jahr ergab, dass mehr als jede/r fünfte Student/in zu diesem Handeln neigt:  “We find rates up to 22 percent of students who declared that they ever intentionally adopted a passage from someone else’s work without citing it.” (Coutts/Jann/ Krumpal/Näher 2011, S. 749) Das Thema “Plagiate” in der Wissenschaft erregt die Gemüter und sogar die Leiterin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung der BRD muss sich anfragen lassen, ob sie ganz korrekt gearbeitet hat. Es ist also sehr schwierig, wissenschaftlich ganz korrekt zu arbeiten, gleichviel worauf dieses Handeln beruhen mag wie man im Duktus von Max Weber formulieren könnte, und die Unsicherheiten sind groß. Daher wird in der Einführung zunächst einmal zu klären sein, wie und warum  sich diese Regeln für das wissenschaftliche Arbeiten herausgebildet haben, also wissenschaftssoziologische Überlegungen anstellen. Auf dieser Grundlage werden die wichtigsten Regeln für das Verfassen sozialwissenschaftlicher Arbeiten vermittelt. Ein weiterer Baustein ist das Training sozialwissenschaftlicher Lese- und Schreibkompetenz sowie die Erkundung von Datenbanken zur Literaturrecherche, damit Sie nicht gezwungen sind, irgendjemanden aus irgendeinem Zeitungsbeitrag aus irgendeiner Quelle im Internet zu zitieren, weil Sie entweder nicht wissen wie Sie sozialwissenschaftliche Fachliteratur finden oder aber etwas zu bequem sind, um mal in die Bibliothek zu gehen. Nicht zuletzt werden wir uns auch damit auseinandersetzen, wie wissenschaftliche Leistungen erfolgreich per Referat präsentiert werden können.

Literatur

Coutts, Elisabeth, Jann, Ben, Krumpal ,Ivar, Näher, Anatol-Fiete (2011): Plagiarism in Student Papers: Prevalence Estimates Using Special Techniques for Sensitive Questions. Journal of Economics and Statistics (Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik) 231(5+6): 749-760 (Online: http://www.socio.ethz.ch/socio/news/docs/Coutts_et_al_Plagiarism_in_Students_Papers.pdf, abgerufen 18.05.2012)
Kruse, Otto 2010: Lesen und Schreiben, Konstanz.
Steinhoff, Torsten 2007: Wissenschaftliche Textkompetenz. Sprachgebrauch und Schreibentwicklung in wissenschaftlichen Texten von Studenten und Experten, Tübingen.

Leistungsnachweis

Allgemeine Studien:

3 LP, Referat mit Thesenpapier (10-15 Minuten Vortrag)  


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2012/13 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23