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Qualitative Methoden: Prozessorientierte Verfahren (MMA 4b) - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Methodenseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 069369 Kurztext
Semester WS 2012/13 SWS
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink http://www.uni-muenster.de/Soziologie
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Mi. 12:00 bis 14:00 woch 17.10.2012 bis 30.01.2013  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.580         30
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Mi. 12:00 bis 14:00 woch 17.10.2012 bis 30.01.2013  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.501         30
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Mi. 12:00 bis 14:00 Einzel am 28.11.2012 Scharnhorststr. 121 - SCH 121.503         20
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ernst, Stefanie, Prof. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Master - Soziologie (88 149 7) - MMA 4
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: H 2
Promotion (Dr. phil.) - Soziologie (68 149 1) - Prom.
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Mit dem Begriff qualitative Forschungsmethoden sind Forschungsstrategien gemeint, die sich besonders dazu eignen, soziale Realität zu erforschen, zu verstehen und zu deuten. Mit ihrer Fall- und Gruppenorientierung im Gegensatz zur Variablen- und Mittelwertorientierung quantitativer Verfahren erlauben es qualitative Methoden, die Perspektive der Untersuchten zu erfassen, indem ihre individuellen Schilderungen und ihre latenten Sinnstrukturen sichtbar werden. Um die soziale Realität der Untersuchten in ihrer Komplexität deuten zu können, ist es erforderlich, dass die Forscherin in direktem Kontakt mit den Handelnden im Forschungsfeld ein umfassendes Verständnis entwickelt. Eine kontrollierte ‚Sicht von innen‘ ist gerade im Bereich sozialwissenschaftlicher Arbeits- und Organisationsforschung adäquat, um auszuschließen, dass der Forscher in unzulässiger Weise seinen eigenen Interpretations- und Bezugsrahmen unkontrolliert dem Gegenstandsbereich aufprägt. Um sich diese Sicht von innen zu erarbeiten, d. h. um zu gültigen Aussagen über den Gegenstand einer Untersuchung kommen zu können, ist wesentlich, die subjektiven Sichtweisen, Deutungsmuster und Denkschemata der Handelnden im Forschungsfeld aufzuspüren. Dies soll im Kurs anhand theoretischer Debatten und eigener Feldstudien eingeübt werden.

Inhalt:
Qualitative Evaluation, Gruppendiskussionen, dokumentarische Methode, Leitfadengespräche, Intensivinterviews, unstandardisierte Beobachtungen,  qualitative Inhalts- und Dokumentenanalyse, rekonstruktive und prozessorientierte Verfahren.
 
Arbeitsformen: 15-20 min. (p. Person) Präsentation der Themen/ Texte mit eigenständiger schriftl. Ausarbeitung und Zusatzliteratur (7-10 Seiten), Hausarbeiten werden zum Kursende vergeben. Gerne kann über das Sekretariat bereits jetzt ein Präsentationsthema per Email vergeben werden.  Die Bereitschaft zur intensiven und engagierten Mitarbeit an den Texte und Projekten wird vorausgesetzt.

Literatur

Literatur:
Bohnsack, Ralf (2000): Rekonstruktive Sozialforschung: Einführung in Methodologie und Praxis qualitativer Forschung, 4. Aufl .. Opladen: Leske und Budrich.
Bohnsack, Ralf; Marotzki, Winfried; Meuser, Michael (2003) (Hrsg.): Hauptbegriffe Qualitativer Sozialforschung. Ein Wörterbuch. Opladen: Leske und Budrich.
Deppermann, Arnulf (2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung Wiesbaden: VS (4. Aufl .).
Diekmann, Andreas (2009): Empirische Sozialforschung. Grundlagen, Methoden, Anwendungen. Reinbek: rororo.
Ernst, S. 2010: Prozessorientierte Methoden in der Arbeits- und Organisationsforschung, Wiesbaden: VS
Flick, Uwe (Hrsg.) (2006): Qualitative Evaluationsforschung. Konzepte, Methoden, Umsetzungen. Reinbek: rororo.
Helfferich, Cornelia (2005): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung von Interviews. Wiesbaden: VS .
Sutterlüty, Ferdinand; Imbusch, Peter (Hrsg.) 2008: Abenteuer Feldforschung: Soziologen erzählen. Ff M., N.Y. Campus.
Wolff, Stephan; Puchta, Claudia (2007): Die Gruppendiskussion als soziale Handlungsform. Studien zur kommunikativen Infrastruktur eines Forschungsinstruments. Stuttgart.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2012/13 , Aktuelles Semester: SoSe 2023