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Max Weber: approaches to his sociology, especially the sociology of religion - Single View

Basic Information
Type of Course Seminar Long text
Number 069280 Short text
Term SS 2013 Hours per week in term 2
Expected no. of participants Study Year
Max. participants
Credits Assignment enrollment
Hyperlink http://www.uni-muenster.de/Soziologie
Language german
Dates/Times/Location Group: [no name] iCalendar export for Outlook
  Day Time Frequency Duration Room Room-
plan
Lecturer Status Remarks Cancelled on Max. participants
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Thu. 14:00 to 16:00 weekly 11.04.2013 to 18.07.2013  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.520         40
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Thu. 16:00 to 18:00 weekly 11.07.2013 to 18.07.2013  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.501         20
Group [no name]:
 


Responsible Instructor
Responsible Instructor Responsibilities
Tyrell, Hartmann, Prof. Dr. responsible
Curriculae
Graduation - Curricula Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Master - Soziologie (88 149 7) - MMA 2
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: H 3
Promotion (Dr. phil.) - Soziologie (68 149 1) -
Assign to Departments
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Contents
Description

Max Weber hat seine wissenschaftlichen Unternehmungen erst in seinem letzten Lebensjahrzehnt unter dem Titel der 'Soziologie' betrieben, nachdem er zunächst eher soziologieskeptisch war und seine Arbeiten bevorzugt als 'Sozialökonomik' betrieb. Das gilt auch, schon im Titel greifbar, für den berühmten 'Aufsatz' Die Protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus (1904/5). Den ersten Zugang zur Weberschen Soziologie gilt es auf diesem sozialökonomischen Feld zu finden. Von unerschütterter klassischer Bedeutung bleibt Weber mit einer Soziologie, die, was ihre grundbegriffliche Fundierung angeht, auf die Kategorie(n) des sozialen Handelns setzt. Diese Grundbegrifflichkeit war aber nicht nur soziologisch ausgesprochen folgenreich; mit ihr ging Weber deutlich auf Abstand zu den zeitgenössischen Soziologien, etwa denen Émile Durkheims oder Georg Simmels. Wir wählen die Grundbegriffe als zweiten Zugang zum Werk. Der dritte Zugang führt zur Herrschaftsthematik, die, völlig anders als etwa bei Durkheim, in der Weberschen Soziologie (auch grundbegrifflich) von besonderer Prominenz ist und sich teilweise überschneidet mit seiner 'politischen Soziologie'. Seine Herrschaftssoziologie hat Weber insbesondere im soziologischen Hauptwerk Wirtschaft und Gesellschaft zur Darstellung gebracht. Unter das Dach von Wirtschaft und Gesellschaft gehört aber auch eine der beiden Religionssoziologien Webers, diejenige, die er seine "Religionssystematik" genannt hat. In diesem vierten Teil der Veranstaltung soll einerseits das Webersche Religionsverständnis und andererseits das Verhältnis von Religion und Schichtung im Vordergrund stehen. Die andere Religionssoziologie ist historisch-komparativer Art, zugleich ist sie wie so vieles andere Fragment geblieben; es geht um die drei Bände von Webers Studien zur Wirtschaftsethik der Weltreligionen, die eine Ausweitung der Fragestellung der Protestantischen Ethik ins Universalhistorische darstellen; zum Abschluss hat Weber die vergleichenden Studien über China und Indien bringen können, während die Arbeit zum Antiken Judentum zwar Buchformat erreicht hat, gleichwohl unvollendet geblieben ist. Hier liegt der fünfte Zugang zum Weberschen Werk. Der sechste und letzte konzentriert sich auf zwei einander sehr nahestehende und späte Texte Webers, die in die Kernzone des Werks führen und von denen der erste von besonderer 'gesellschafts-', nämlich differenzierungstheoretischer Bedeutung ist und gerade in den letzten Jahren erhebliche Resonanz gefunden hat: die Zwischenbetrachtung. Abschließend hat es, nicht minder berühmt, um den Vortrag Wissenschaft als Beruf zu gehen und damit um eine höchst belangvolle Kulturdiagnose der Moderne.

Literature

Literatur: D. Käsler, Einführung in das Studium Max Webers. München 1979.


Structure Tree
Lecture not found in this Term. Lecture is in Term SS 2013 , Currentterm: SoSe 2023