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Zur Soziologie des Hirns - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 068215 Kurztext
Semester SS 2006 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 16:00 bis 18:00 woch 03.04.2006 bis 10.07.2006  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.520        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Heyse, Marko, Dr. begleitend
Papcke, Sven, Professor, Prof. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: H 1
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: H 3
Lehramt Sek II und Sek I - Sozialwissenschaften (49 148 98) - Sowi (SI/SII) H: B 2
Lehramt Sek II - Sozialwissenschaften (44 148 98) - Sowi (SI/SII) H: B 3
Diplom - Erziehungswissenschaft (11 052 97) - Dipl. Päd. Modul DH2 E
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar Seitdem 1979 Benjamin Libet bei seinen Experimenten das sog. Bereitschaftspotenzial des Gehirns entdeckte, behaupten immer mehr Neurowissenschaftler, experimentell beweisen zu können, dass es den freien Willen des Menschen nicht geben kann. Libet stellte in seinen Versuchen fest, dass das Gehirn eine motorische Bewegung einleitet, bevor der Betroffene überhaupt eine bewusste Entscheidung getroffen hat. Einige Hirnforscher folgern daraus, dass der freie Wille nur eine menschliche Illusion ist, die sich für uns als nützlich erwiesen hat.
Diese These löste bei Philosophen, Neurowissenschaftler, Psychologen, Theologen und Rechtswissenschaftler eine Debatte um die Existenz menschlicher Willensfreiheit aus. Doch was sind die Konsequenzen für die Gesellschaftswissenschaften, wenn es wirklich keinen freien Willen des Menschen geben sollte?
Diese und andere Fragen sollen in diesem in der Soziologie noch wenig untersuchten Forschungsfeld in einem Blockseminar an einem Wochenende am Ende des Semesters diskutiert werden.
Literatur Niehoff, Debra: The Biology of Violence. How Understanding the Brain, Behaviour, and Environment can Break the Vicious Circle of Aggression. New York: Free Press 1999
Das Magazin 2/2003 - Themenheft "Bildgebende Verfahren der Hirnforschung". Online unter http://www.wz.nrw.de/magazin/magazine.asp

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2006 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23