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Der internationale Vergleich in der Migrationssoziologie - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Methodenseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 064631 Kurztext
Semester SoSe 2021 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegung gesperrt
Hyperlink http://www.uni-muenster.de/Soziologie
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Di. 10:00 bis 12:00 woch 13.04.2021 bis 20.07.2021  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.520         40
Belegung gesperrt

Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Michalowski, Ines, Prof. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Master - Soziologie (88 149 7) - MMA 4
Promotion (Dr. phil.) - Soziologie (68 149 1) - Prom.
Master - Soziologie (88 149 14) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
13002 Seminar I (Prüfungsleistung) - Master Soziologie Version 2014
13003 Seminar II (Studienleistung) - Master Soziologie Version 2014
14002 Seminar I (Prüfungsleistung) - Master Soziologie Version 2014
14003 Seminar II (Studienleistung) - Master Soziologie Version 2014
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Seitdem sich die Migrationssoziologie in Deutschland als Subdisziplin etabliert hat, spielt der internationale Vergleich für sie eine bedeutende Rolle. Das Seminar will den Kursteilnehmenden den internationalen Vergleich als anspruchsvolles Forschungsdesign in der quantitativen und der qualitatativen Forschung näher bringen. Inhaltlich steht der aktuelle Forschungsstand zu internationalen Unterschieden hinsichtlich der Integration Zugewanderter sowie zu möglichen Erklärungen für diese Unterschiede im Mittelpunkt des Seminars. Zuerst gehen wir auf frühe Studien der 1980er und 1990er Jahre ein, die eine kleine Zahl westeuropäischer Länder qualitativ verglichen haben. Aus dieser Zeit stammen auch die normativ stark aufgeladenen Debatten über unterschiedliche nationale Modelle der Inkorporation von Zugewanderten (z.B. Assimilation, Multikulturalismus, ethnisches Modell), die um die Jahrtausendwende mit unerwarteten empirischen Ergebnissen zur Arbeitsmarktintegration Zugewanderter in Deutschland und den Niederlanden konfrontiert wurden. In den letzten 15 Jahren hat sich die Migrationssoziologie dann viel stärker empirischen Unterschieden hinsichtlich der sozialen Integration von Zugewanderten über Ländergrenzen hinweg gewidmet. Dabei wurde zum einen die Zahl der verglichenen Länder erhöht und teils über Europa hinaus erweitert. Gleichzeitig wurde deutlicher zwischen den institutionellen Rahmenbedingungen (die heute vor allem über neu entstandene Indizes verglichen werden) und Aspekten der sozialen Integration (inklusive der Einstellungen der nicht-zugewanderten Bevölkerung) unterschieden. Eine Herausforderung ist dabei noch stets, die institutionellen Rahmenbedingungen mit den sozialen Integrationslagen kausal zu verbinden.

Literatur

Literatur:

Helbling, Marc (2013) Validating integration and citizenship policy indices, Comparative European Politics, 11(5): 555-576.

Koopmans, Ruud (2003), Good Intentions sometimes make bad policy. A comparison of Dutch and German Integration Policies, in: R. Cuperus, et al (eds.) The Challenge of Diversity. European Social Democracy Facing Migration, Integration, and Multiculturalism. (pp.47-58).

Van Tubergen, Frank, Ineke Maas, Henk Flap (2004) The economic incorporation of immigrants in 18 western societies: Origin, destination, and community effects, American Sociological Review, 69(5): 704-727.


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Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2021 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23