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Praxis der Entwicklungszusammenarbeit (mit methodischem Schwerpunkt) - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Praktikum/Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 066825 Kurztext
Semester SS 2009 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink http://www.uni-muenster.de/Soziologie/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 10:00 bis 12:00 woch 20.04.2009 bis 20.07.2009  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.580         30
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hemker, Reinhold, Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: H 3
Promotion (Dr. phil.) - Soziologie (68 149 1) - Prom.
Lehramt Sek II und Sek I - Sozialwissenschaften (49 148 98) - Sowi (SI/SII) H: B 2
Lehramt Sek II und Sek I - Sozialwissenschaften (49 148 98) - Sowi (SI/SII) H: B 3
Lehramt Primarstufe - Lernbereich Sachunterricht (42 805 98) - LB SU: H: C 3
Diplom - Geographie (11 050 0) - Dipl.-Geogr.: H
Lehramt Sek II - Erziehungswissenschaft (44 052 98) - Unterrichtsf. Päd. SII: C 2
Diplom - Erziehungswissenschaft (11 052 97) - Dipl. Päd. Modul DH2 D
Diplom - Erziehungswissenschaft (11 052 97) - Dipl. Päd. Modul DH2 E
Bachelor (2-Fach) - Soziologie (B2 149 4) - B-(2-fach)Soz.: M7
Bachelor KJ (HRGe) - Sozialwissenschaften (BH 148 4) - B-KJ(HRGe)Sowi: M7
LA Gymn. u. Gesamtschulen - Sozialwissenschaften (25 148 3) - LA Gym/GS-Sowi: M7
LA GHRGe/HRGe - Sozialwissenschaften (24 148 3) - LA G/R/GS-Sowi: M7
Bachelor (Kern-/Erg.fach) - Soziologie (BM 149 6) - B-Kommunikationswissenschaften: M7
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
17003 Wahlpflichtseminar/Vorlesung III - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
17002 Wahlpflichtseminar/Vorlesung II - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
17001 Wahlpflichtseminar/Vorlesung I - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
17003 Wahlpflichtseminar aus dem Bereich: Vergleichende Sozialstrukturanalyse oder Kulturelle und ethnische Konflikte - Bachelor KJ (HRGe) Sozialwissenschaften Version 2004
17002 Wahlpflichtseminar/Vorlesung II - Bachelor (2-Fach) Soziologie Version 2004
17001 Wahlpflichtseminar/Vorlesung I - Bachelor (2-Fach) Soziologie Version 2004
17003 Wahlpflichtseminar mit methodischem Schwerpunkt - Bachelor (2-Fach) Soziologie Version 2004
17004 Wahlpflichtseminar mit methodischem Schwerpunkt - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar Teil II im SoSe 2009 als Gruppenarbeit

Das Seminar Praxis der Entwicklungszusammenarbeit ist als Vorbereitung für einen Einsatz von Studierenden vorwiegend in internationalen und binationalen Workcamps in Namibia und Simbabwe konzipiert. Diese möglichen Auslandsaufenthalte werden in den Sommersemesterferien im Zeit von Mitte Juli bis Ende September 2009 stattfinden.

Aus dem Seminar heraus wird die Bildung von Gruppen der Seminarteilnehmer für die jeweiligen Länder und Workcampprojekte angestrebt. In diesen Gruppen werden die Einsätze in den verschiedenen Workcamps/Projekten im Jahr 2009 konkret vorbereitet. Ab dem SoSe 2009 wird in den gebildeten Gruppen gearbeitet. Bei Praktika ist eine Einzelberatung seitens des Dozenten erforderlich.

In der ersten Seminarsitzung werden konkrete Informationen über die möglichen Projekte vorgestellt und der Aufbau und Ablauf des zweisemestrigen Gesamtkonzeptes erläutert. Verbindlich ist die vorherige schriftliche Anmeldung unter Angabe eventueller Vorerfahrungen und Vorkenntnisse zum Thema an Pfarrer Reinhold Hemker, MdB, Tannenweg 14, 48432 Rheine, e-mail: k.hemker@t-online.de Fax: 05975/305589.

Im Wintersemester wird zunächst in die Arbeit verschiedener NRO im Kontext nationaler und internationaler Entwicklungszusammenarbeit eingeführt. Dabei wird das Prinzip der Entwicklung und der Entwicklungszusammenarbeit in den entsprechenden Ressorts der Bundesregierung berücksichtigt. In diesem Kontext kommt den Instrumenten der zivilen Friedensarbeit im Sinne der Konfliktprävention und Versöhnungsarbeit ein besonderer Stellenwert zu. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang der Konkrete Friedensdienst des Landes NRW im Bereich des Solidarischen Lernens.

Folgender Themenplan ist vorgesehen:
1. Konzeption der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (Technische Zusammenarbeit und die Funktion der Durchführungsorganisationen, Finanzielle Zusammenarbeit und die Funktion von Weltbank und IWF, Personelle Zusammenarbeit und Verwendungsmöglichkeiten von Fachkräften).
2. Die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen (Die Arbeit der Kirchlichen Werke, Solidaritätsarbeit in Aktionsgruppen).
3. Friedens- und Versöhnungsarbeit (Der Konkrete Friedensdienst, Der Zivile Friedensdienst, Solidarisches Lernen).
4. Zur Konzeption des interkulturellen Lernens (Internationale Begegnungen in Workcamps, Kulturarbeit als Instrument der EZ, Sportprojekte in Entwicklungsländern, Organisation von Sportverbänden).
5. Sektoren der Entwicklungszusammenarbeit (Armutsbekämpfungsstrategien am Beispiel des Programms 2015, Agrarreformen und Landverteilung. Welternährungsprogramm, Grundbildung unter Einbeziehung der Sporterziehung).
6. Nachhaltigkeitskonzepte im Rio-Nachfolgeprozess (Der Einsatz erneuerbarer Energie in der TZ, Die Lokale Agenda, Community-Development-Strategien in der Projektarbeit).
7. Bedingungen und Perspektiven von Good Governance (Menschenrechte und Migration, Gewalt und Rassismus am Beispiel des südlichen Afrika, Situation von Frauen und Empowerment).
Alle Themen werden für Referate und auf Wunsch auch für Hausarbeiten vergeben. Besondere Interessen an Spezialthemen können Berücksichtigung finden. Es wird die Erstellung von Thesenpapieren für die Behandlung in den Seminarsitzungen vorausgesetzt. Wünsche sollten vor Beginn des Seminars mitgeteilt werden, damit schon dann eine Absprache über inhaltliche und methodische Voraussetzungen erfolgen kann.

Im Wintersemester wird zunächst in die Arbeit verschiedener NRO im Kontext nationaler und internationaler Entwicklungszusammenarbeit eingeführt. Dabei wird das Prinzip der Entwicklung und der Entwicklungszusammenarbeit in den entsprechenden Ressorts der Bundesregierung berücksichtigt. In diesem Kontext kommt den Instrumenten der zivilen Friedensarbeit im Sinne der Konfliktprävention und Versöhnungsarbeit ein besonderer Stellenwert zu. Bedeutsam ist in diesem Zusammenhang der Konkrete Friedensdienst des Landes NRW im Bereich des Solidarischen Lernens.

Folgender Themenplan ist vorgesehen:
1. Konzeption der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit (Technische Zusammenarbeit und die Funktion der Durchführungsorganisationen, Finanzielle Zusammenarbeit und die Funktion von Weltbank und IWF, Personelle Zusammenarbeit und Verwendungsmöglichkeiten von Fachkräften).
2. Die Arbeit der Nichtregierungsorganisationen (Die Arbeit der Kirchlichen Werke, Solidaritätsarbeit in Aktionsgruppen).
3. Friedens- und Versöhnungsarbeit (Der Konkrete Friedensdienst, Der Zivile Friedensdienst, Solidarisches Lernen).
4. Zur Konzeption des interkulturellen Lernens (Internationale Begegnungen in Workcamps, Kulturarbeit als Instrument der EZ, Sportprojekte in Entwicklungsländern, Organisation von Sportverbänden).
5. Sektoren der Entwicklungszusammenarbeit (Armutsbekämpfungsstrategien am Beispiel des Programms 2015, Agrarreformen und Landverteilung. Welternährungsprogramm, Grundbildung unter Einbeziehung der Sporterziehung).
6. Nachhaltigkeitskonzepte im Rio-Nachfolgeprozess (Der Einsatz erneuerbarer Energie in der TZ, Die Lokale Agenda, Community-Development-Strategien in der Projektarbeit).
7. Bedingungen und Perspektiven von Good Governance (Menschenrechte und Migration, Gewalt und Rassismus am Beispiel des südlichen Afrika, Situation von Frauen und Empowerment).
Alle Themen werden für Referate und auf Wunsch auch für Hausarbeiten vergeben. Besondere Interessen an Spezialthemen können Berücksichtigung finden. Es wird die Erstellung von Thesenpapieren für die Behandlung in den Seminarsitzungen vorausgesetzt. Wünsche sollten vor Beginn des Seminars mitgeteilt werden, damit schon dann eine Absprache über inhaltliche und methodische Voraussetzungen erfolgen kann.

Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2009 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23