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Die normativen Grundlagen der Soziologie - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 067009 Kurztext
Semester SS 2009 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink http://www,uni-muenster.de
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Fr. 12:00 bis 14:00 Einzel am 24.04.2009 Scharnhorststr. 121 - SCH 121.519         40
iCalendar Export für Outlook Fr. 10:00 bis 18:00 Bltägl 19.06.2009 bis 20.06.2009  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.520        
iCalendar Export für Outlook Fr. 10:00 bis 18:00 Bltägl 26.06.2009 bis 27.06.2009  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.555        
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Beer, Raphael , Priv.Doz. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: G 1
Magister - Soziologie (02 149 97) - M.A.: G 3
Diplom - Erziehungswissenschaft (11 052 97) - Dipl. Päd. Modul DG5 A
Bachelor (2-Fach) - Soziologie (B2 149 4) - B-(2-fach)Soz.: M1
Bachelor (Kern-/Erg.fach) - Soziologie (BM 149 6) - B-Kommunikationswissenschaften: M1
Bachelor (2-Fach) - Ökonomik (B2 960 4) - B-(2-fach)Ökonomik: M11
Bachelor (2-Fach) - Politikwissenschaft (B2 129 4) - B-(2-fach)Politikwissenschaften: M11
Master of Ed. LA Bk.(BAB) - Wirtschaftslehre / Politik (M4 976 8) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
11004 Wahlpflichtseminar II - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
11003 Wahlpflichtseminar I - Bachelor (Kern-/Erg.fach) Soziologie Version 2006
23004 Wahlpflichtveranstaltung aus dem Bereich "Soziologische Theorie" - Bachelor (2-Fach) Politikwissenschaft Version 2004
11003 Wahlpflichtseminar I - Bachelor (2-Fach) Soziologie Version 2004
11004 Wahlpflichtseminar II - Bachelor (2-Fach) Soziologie Version 2004
55004 Wahlpflichtveranstaltung aus dem Bereich "Soziologische Theorie" - Bachelor (2-Fach) Ökonomik Version 2004
29004 Wahlpflichtveranstaltung aus dem Bereich "Soziologische Theorie" - Bachelor (2-Fach) Ökonomik Version 2007
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Als die Soziologie sich als Einzelwissenschaft ausdifferenzierte, musste sie zeigen, dass sie überhaupt als Wissenschaft mit einem eigenen Forschungsgegenstand und einer darauf bezogenen Methodik zu operieren in der Lage ist. Zunächst standen die ersten Bemühungen um die Soziologie als Einzelwissenschaft dabei selbstverständlich in der Tradition jener Disziplinen, aus denen sie sich ausdifferenzierte. Neben der Psychologie und der Nationalökonomie war dies unter anderem die politische Philosophie. Deren normative Erblast geht in die junge Soziologie ein und bestimmt nicht unwesentlich deren Diskurse.

Inzwischen gibt es kaum mehr Zweifel daran, dass die Soziologie als Einzelwissenschaft gelten kann. Spätestens seit den 90'iger Jahren zeichnet sich die Soziologie jedoch vornehmlich durch eine Dominanz empirischer Forschungen aus, die es dem Selbstanspruch nach mit den Naturwissenschaften und deren Selbstverständnis einer exakten, objektiven Wissenschaft gleich tun kann. Die philosophisch-normative Erblast, die die Soziologie zunächst noch beschäftigt hatte, scheint damit ad acta gelegt. Offen bleibt dabei die Frage, ob dies für die Soziologie überhaupt möglich und wenn ja, ob dies angesichts ihres normativ aufgeladenen Forschungsgegenstandes auch sinnvoll ist.

Um dieser Frage nachzugehen, wird in dem Seminar zunächst anhand klassischer Texte der Soziologie eruiert werden, wie sich die theoretische Ausgangslage der Soziologie bei ihrem Bemühen um den Status einer Einzelwissenschaft dargestellt hat. In einem zweiten Schritt werden dann die aktuellen normativen Bezüge der Soziologie untersucht und die Frage diskutiert, ob die Soziologie überhaupt eine notwendige normative Basis hat und wie eine solche Basis mit dem Selbstverständnis einer objektiven und neutralen Wissenschaftlichkeit zu integrieren wäre. Das Seminar versteht sich damit als Beitrag zu einer Wissenschaftstheorie der Soziologie.

Literatur Johannes Ahrens/ Raphael Beer/ Uwe H. Bittlingmayer/ Jürgen Gerdes: Beschreiben und/oder Bewerten, Bd. 1: Normativität in sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern (Hg.), Münster 2008, Lit-Verlag.

Johannes Ahrens/ Raphael Beer/ Uwe H. Bittlingmayer/ Jürgen Gerdes: Beschreiben und/oder Bewerten, Bd. 2: Normativität in sozialwissenschaftlichen Theorien (Hg.), Münster (i. E.), Lit-Verlag.



Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SS 2009 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23