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Heinrich von Kleist - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Langtext
Veranstaltungsnummer 090088 Kurztext
Semester WS 2013/14 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 150 Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen 150
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink
Sprache deutsch
Belegungsfristen
Einrichtung :
Germanistisches Institut
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mo. 14:00 bis 16:00 woch 14.10.2013 bis 07.02.2014  Fürstenberghaus - F2         150
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Herrmann, Britta, Prof. Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Bachelor KJ (HRGe) - Deutsch (BH 036 4) -
Bachelor KJ (G) - Deutsch (BG 036 4) -
Bachelor (2-Fach) - Germanistik (B2 948 4) -
Bachelor HRSGe - Deutsch (LH 036 11) -
Bachelor Berufskollegs - Deutsch (LF 036 11) -
Zwei-Fach-Bachelor - Deutsch (L2 036 11) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
14001 Vorlesung: Literaturwissenschaft - Bachelor HRSGe Deutsch Version 2011
14001 Vorlesung - Bachelor Berufskollegs Deutsch Version 2011
14001 Vorlesung - Zwei-Fach-Bachelor Deutsch Version 2011
17001 Vorlesung - Bachelor (2-Fach) Germanistik Version 2004
21001 Vorlesung - Bachelor KJ (HRGe) Deutsch Version 2004
21001 Vorlesung - Bachelor KJ (G) Deutsch Version 2004
16001 Vorlesung: Literaturwissenschaft - Zwei-Fach-Bachelor Deutsch Version 2011
16001 Vorlesung: Literaturwissenschaft - Bachelor Berufskollegs Deutsch Version 2011
24201 Vorlesung - Bachelor (2-Fach) Germanistik Version 2004
24301 Vorlesung - Bachelor (2-Fach) Germanistik Version 2004
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 09 Philologie
Inhalt
Kommentar

1803 erschien Kleists erstes Drama, und ein neuer Dichter schickte sich an, die literarische Szene zu erobern. Niemand Geringeres als der große Weimarer 'Literaturpapst' Chr. M. Wieland befand, "Kleist sei dazu geboren, die große Lücke in unserer dermaligen Literatur auszufüllen, die […] selbst von Göthe und Schiller noch nicht ausgefüllt worden ist". Eine große Perspektive. Es kam anders. Kleist – ein Mann, "aus unsäglichen Sonderbarkeiten zusammengesetzt", wie seine Tante an den preußischen König schrieb, immer knapp bei Kasse, umstritten in seiner exzentrischen Art und aufgrund seiner oftmals extremen Werke, weder in den klassischen noch in den romantischen Literaturzirkeln Fuß fassend – ging unglücklich zugrunde und wurde erst spät für die Bühne und von der Literaturwissenschaft entdeckt. Zu sperrig schien lange Zeit Kleists sprachliche Radikalität, die immer wieder mit kühnen Metaphern und atemberaubenden Satzkonstruktionen aufwartet, zu unergründlich sein Witz, zu extrem die Darstellung menschlicher Abgründe und absurder Fatalitäten, zu uneindeutig seine Epochenzugehörigkeit. Inzwischen aber ist er tatsächlich so kanonisch wie Goethe und Schiller. Die Vorlesung gibt einen Überblick über Kleists Leben, Werk und Wirkung, inklusive exemplarischer medialer Transformationen. Da das Oeuvre nicht groß ist, wird die Kenntnis desselben vorausgesetzt.

Literatur

Zur Anschaffung empfohlen: 1) Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe. Münchner Ausgabe. Auf der Grundlage der Brandenburger Ausgabe hrsg. von Roland Reuß und Peter Staengle. 3 Bde. München: dtv 2011 (leider ca. 50 Euro, ist aber editorisch auf dem neusten Stand und daher 'langlebig'). 2) Alternativ: Heinrich von Kleist: Sämtliche Werke und Briefe: Zweibändige Ausgabe in einem Band. Hrsg. von Hemut Sembdner. München: dtv 2001 (neu 19,90 Euro, gebraucht günstiger).


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2013/14 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23