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Grundaspekte der Wissenschaftsphilosophie Martin Heideggers - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 312443 Kurztext
Semester WS 2020/21 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits 2, 3, 5 Belegung Belegpflicht
Hyperlink https://www.uni-muenster.de/Wissenschaftstheorie/
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mo. 16:00 bis 18:00 woch 02.11.2020 bis 08.02.2021  Fürstenberghaus - F 040        
Gruppe [unbenannt]:
 
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
- Allgemeine Studien ( AST 4) - 3
Bachelor - Mathematik (82 105 7) -
Bachelor - Mathematik (82 105 11) -
Bachelor - Mathematik (82 105 14) -
Bachelor - Informatik (82 079 11) -
Bachelor - Informatik (82 079 14) -
Bachelor - Physik (82 128 12) -
Studium im Alter - studium generale (A1 STG 0) -
Bachelor - Physik (82 128 20) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
33008 W4: Seminar zur Wissenschaftsphilosophie - Bachelor Physik Version 2020
33007 W3: Seminar zur Wissenschaftsphilosophie - Bachelor Physik Version 2020
33004 W2: Seminar zur Wissenschaftstheorie - Bachelor Physik Version 2020
2023020 Grundaspekte der Wissenschaftsphilosophie Martin Heideggers - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
32008 W3: Seminar zur Wissenschaftsphilosophie - Bachelor Physik Version 2012
32007 W3: Seminar zur Wissenschaftsphilosophie - Bachelor Physik Version 2012
32004 W2: Seminar zur Wissenschaftstheorie - Bachelor Physik Version 2012
94003 W3: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (ohne Modulprüfung) - Bachelor Informatik Version 2014
94002 W2: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (mit Modulprüfung) - Bachelor Informatik Version 2014
124003 W3: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (ohne Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2014
124002 W2: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (mit Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2014
36803 Seminar: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (ohne Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2011
36802 Seminar: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (mit Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2011
109003 Seminar: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (ohne Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2007
109002 Seminar: Schwerpunktseminar zur Wissenschaftsphilosophie (mit Modulprüfung) - Bachelor Mathematik Version 2007
Zuordnung zu Einrichtungen
Zentrum für Wissenschaftstheorie (ZfW)
Inhalt
Leistungsnachweis

In den Allgemeinen Studien bestehen folgende LP-Erwerbsmöglichkeiten: 1.) Referat (ca. 30 min.) im Seminar oder auf dem Studierendentag des ZfW: 3 LP

Im Wahlpflichtbereich W2 bestehen folgende LP-Erwerbmöglichkeiten: 1.) Hausarbeit (10-15 Seiten): 5 LP, oder 2.) Referat (ca. 30 min.) + Ausarbeitung (6-8 Seiten): 5 LP

Im Wahlpflichtbereich W3/W4 erhalten Sie 2 LP durch die aktive Teilnahme.

Lerninhalte

„Die Wissenschaft denkt nicht“ – das ist wohl der bekannteste Satz Martin Heideggers über die Wissenschaften. Dieser Satz wird oft als Provokation und als Abwertung der Wissenschaft verstanden. Das Seminar wird diskutieren, ob Heideggers Denken über die modernen Wissenschaften ablehnend und sogar reaktionär, oder eher kritisch-provokant und mahnend zu verstehen ist. Über die gesamte Zeit seines philosophischen Werks hat Heidegger sich ausführlich und gründlich mit den modernen Wissenschaften und ihren Spezifika beschäftigt. Dies wurde bisher vor allem in der so genannten kontinentalen Philosophie rezipiert und hat darüber wiederum auch auf Autoren gewirkt, die in der Wissenschaftstheorie eine Rolle spielen. Das Seminar erarbeitet die wissenschaftsphilosophischen Positionen durch die Lektüre zentraler Aufsätze (Die Zeit des Weltbilds, Wissenschaft und Besinnung, Der Satz der Identität) aber auch durch Hinzuziehung von Ausschnitten aus Vorlesungen (Was heißt Denken?, Die Frage nach dem Ding, Der Satz vom Grund). Die möglichen Zugänge sind vielfältig, es muss eine Auswahl getroffen werden, die einerseits die Entwicklung der Heideggerschen Wissenschaftsphilosphie verfolgt und andererseits zeigt, wie anschlussfähig Heideggers Denken auf für die analytisch geprägte Wissenschaftstheorie ist. In der Wissenschaftstheorie des späten 20. und des frühen 21. Jahrhunderts spielt Martin Heidegger auf den ersten Blick kaum eine Rolle. Das ist überraschend, wenn man bedenkt, dass Heidegger mit führenden Naturwissenschaftlern seiner Zeit, insbesondere mit Werner Heisenberg, in regem Austausch war und etwa in den Zollikoner Seminaren unmittelbar mit Naturwissenschaftlern in ausführliche Diskussionen eingetreten ist. Allerdings beginnt sich, insbesondere in wissenschaftsphilosophischen Fragen zur Interdisziplinarität, zunehmend Interesse für Heideggers Denken zu regen. Ziel des Seminars ist, Heideggers Denken über die modernen Wissenschaften als Ausgangspunkt für ein Durchdenken der Rolle der Wissenschaften in der modernen Gesellschaft zu verstehen. Zugleich ist das Seminar auch ein Einstieg in das Denken Heideggers überhaupt. Es soll ausdrücklich erarbeitet werden, dass Heideggers Wissenschaftsphilosophie keine Gegnerschaft zu oder Abwertung der modernen Wissenschaften und der mit ihr verbundenen Technik-Entwicklung bedeutet, sondern dass sie Möglichkeiten eröffnet, den Platz der Wissenschaften in der modernen Gesellschaft zu bestimmen und ihre Möglichkeiten, aber auch ihre Grenzen philosophisch zu durchdenken. Das Seminar soll den Studierenden die Möglichkeit geben, sich Schritt für Schritt durch Lektüre, Diskussion und Nachfragen mit einem wichtigen Element der Philosophie Heideggers vertraut zu machen. Dazu gehört die eigenständige Lektüre kurzer Texte und das Nachdenken über die Inhalte, die dann im Seminar diskutiert werden sollen.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WS 2020/21 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23