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"Feminists Fight Back!?" Über Möglichkeiten und Herausforderungen in gegenwärtigen feministischen Diskursen - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 068639 Kurztext
Semester SoSe 2022 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Belegung gesperrt
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Fr. 10:00 bis 14:00 14tägl 08.04.2022 bis 15.07.2022  Scharnhorststr. 121 - SCH 121.555         25
Belegung gesperrt

Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Renn, Joachim, Prof. Dr. verantwort
Düreth, Sophie verantwort
Thiele, Carolin verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
- Allgemeine Studien ( AST 4) - 3-5
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
2216011 'Feminists Fight Back!?' Über Möglichkeiten und Herausforderungen in gegenwärtigen feministischen Diskursen - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

In diesem Seminar werden wir darüber sprechen, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es in feministischen Diskursen gibt und inwiefern sich ihre theoretischen und praktische Ansprüche unterscheiden. Die differenten, methodischen und inhaltlichen Herangehensweisen im Bereich der feministischen Theorie(n) geben sowohl Möglichkeiten und als auch Herausforderungen praktische Kämpfe gemeinsam zu führen. Ihr Differenzcharakter wird genauso deutlich werden, wie der Versuch, Verbindungen zwischen Inhalt und Praxis herzustellen. Wir werden uns dazu in einem ersten Block intersektionalen, queeren sowie materialistischen Ansätzen feministischer Theorie widmen. In einem zweiten Block werden wir die transnationalen feministischen Bewegungen der "Zapatistas" und "Ni Una Menos-Bewegung" biographisch und theoretisch einordnen. Schließlich wollen wir uns im letzten Block dem Thema Biographiearbeit widmen, wobei neben einführenden Texten in die feministische Wissenschaftstheorie auch das Subjekt in seiner sozialen Position und Beziehung zu feministischen Diskursen Beachtung finden soll.

Wir sehen die Lehre als Möglichkeit, sich mit intellektuellen Texten auseinanderzusetzen, aber auch nicht das Subjekt in seiner Betroffenheit aus den Augen zu verlieren. Die eigene Biographie hat unserer Ansicht nach einen großen Einfluss auf die Art und Weise, wie wir uns in dieser Welt bewegen. In neueren Generationen, etwa der dritten Generation der Kritischen Theorie, lässt sich dies wissenschaftlich einordnen, aber auch in modernen feministischen Ansätzen wird dies eine Rolle spielen. Das Subjekt in die Lehre mit einzubeziehen, bedeutet für uns auch, dass Studierende die Möglichkeit haben, das Seminar aktiv mitzugestalten. Wir haben einen feministischemanzipatorischen Anspruch an dieses Seminar. Deshalb ist uns wichtig, das Seminar und dessen Inhalte mit den Teilnehmer:innen gemeinsam aufzubauen, um dabei Hierarchien ein stückweit flacher zu gestalten.

Literatur

Vorläufige Literaturliste

Abou, T., Seeck, F., Theißl, B., Witte, M. (2020). Feministischer Klassenkampf - Strategien gegen Klassismus und Akademisierung aus (queer-)feministischer Perspektive. In: Seeck, F. & Theißl, B. (Hrsg.). Solidarisch gegen Klassismus. Organisieren, intervenieren, umverteilen. Münster: Unrast Verlag

Adamczak, B. (2017): Beziehungsweise Revolution. 1917,1969 und kommende. Das Geschlecht der Revolution. Berlin: Suhrkamp Verlag, S. 110-227.

Beier, F., Yashdora Haller, L., Haneberg L. (Hrsg.) (2018): Materializing Feminism. Positionierungen zu Ökonomie, Staat und Identität. Münster: Unrast Verlag

Butler, J. (1991): Das Unbehagen der Geschlechter. Die Subjekte von Geschlecht, Geschlechtsidentität, Begehren. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, S. 15-25.

Crenshaw, K. (1989). Das Zusammenwirken von Race und Gender ins Zentrum rücken: Eine Schwarze feministische Kritik des Antidiskriminierungsdogmas, der feministischen Theorie und antirassistischer Politiken. In: Kelly, N. (Hrsg.). Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster: Unrast Verlag

Federici, S. (2015): Aufstand aus der Küche. Kitchen Politics- Queerfeministische Interventionen (S. 4-5) / Die Reproduktionskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution (S. 21-51). Münster: Edition Assemblage

Haug, F. (2008): Geschlechterverhältnisse und Produktionsverhältnisse. Über die unglückliche Ehe von Feminismus und Marxismus. Interview in Radio Z (Nürnberg), Audio, ca. 15 Minuten http:// friggahaug.inkrit.de 2

Höhl-Meier,T. (!995) Feministische Wissenschaftstheorie. In: Schweiz. Z. Soziol./Rev. suisse sociol., 21 (2), S. 411-434. https://www.e-periodica.ch/cntmng?type=pdf&pid=soz-001:1995:21::901

Lorde, A. (1984). Alter, Race, Klasse und Gender: Frauen* definieren ihre Unterschiede neu. In: Kelly, N. (Hrsg.). Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster: Unrast Verlag

Seeck, F. (2021), care trans_formieren. Eine ethnografische Studie zu trans und nicht-binärer Sorgearbeit. Bielefeld: transcript Verlag

Zapatistas - Das Recht glücklich zu sein - Die Kämpfe der zapatistischen Frauen in Chiapas/Mexiko (2020) https://www.youtube.com/watch?v=8LSxvc_HbiQ, 34 min.

Aktivistin Cecilia Maas von "Ni Una Menos" bei multicult.fm zu Gast https://www.youtube.com/watch?v=2V_FLftH7Mg

NiUnaMenos: Reportage zu Kampf gegen Femizide mit Aktivist*innen, 10:14 min.https://www.youtube.com/watch?v=PO4EVp7Do94 (2020)

 

Leistungsnachweis

3 LP (benotet) Essay (3-5 S.) oder 5 LP (benotet) kurze Hausarbeit 5-8 Seiten


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2022 , Aktuelles Semester: WiSe 2022/23