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Emotionale und soziale Entwicklung: Förderung sozial-emotionaler KompetenzePrävention, Beratung und Intervention bei Entwicklungsauffälligkeiten und -störungen - Einzelansicht

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 070075 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 5
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen
Credits Belegung Keine Belegpflicht
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Do. 09:00 bis 14:00 woch von 20.10.2022  Fliednerstr. 21 - Fl 216 a        
Gruppe [unbenannt]:
 
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schiller, Eva-Maria, Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Bachelor - Psychologie (82 132 7) -
Bachelor - Psychologie (82 132 9) -
Bachelor - Psychologie (82 132 14) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
32002 Exkursion - Bachelor Psychologie Version 2009
30001 Projektseminar - Bachelor Psychologie Version 2014
30001 Projektseminar - Bachelor Psychologie Version 2009
27001 Projektseminar - Bachelor Psychologie Version 2014
27001 Projektseminar - Bachelor Psychologie Version 2009
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 07 Psychologie und Sportwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Dieses Vertiefungsseminar beschäftigt sich mit der Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen bei Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter.

Sozial-emotionale Kompetenzen sind bei Kindern wichtig für einen guten Entwicklungsverlauf. Soziale Kompetenzen äußern sich als effektives Handeln in sozialen Situationen. Dadurch werden persönliche Ziele in der sozialen Interaktion erreicht und gleichzeitig positive Beziehungen zu anderen aufrechterhalten sowie soziale Normen und Regeln eingehalten (Rose-Krasnor, 1997). Zu emotionalen Kompetenzen gehören die Fähigkeit Emotionen auszudrücken, Emotionen zu verstehen und zu regulieren. Die Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen verläuft eng zusammenhängend (Denham et al., 2003; Eisenberg et al., 1997) und findet in unterschiedlichen Entwicklungskontexten statt. Neben der Familie bieten Kindertageseinrichtungen einen wichtigen Entwicklungskontext in dem sozial-emotionale Kompetenzen bei Kindern gezielt beobachtet, aufgebaut und gefördert werden können. In diesen Kontexten fallen Kinder auch mit emotionalen Problemen (wie z.B. Ängsten) oder Verhaltensproblemen (wie z. B. aggressivem und destruktivem Verhalten gegenüber Gleichaltrigen; oppositionellem Verhalten; motorischer Unruhe, Impulsivität und Ablenkbarkeit) auf und bieten Anlässe für Prävention, Beratung und Intervention.

In diesem Seminar werden wissenschaftliche Originalstudien und grundlegende Theorien zur sozial-emotionalen Entwicklung, zu Entwicklungsauffälligkeiten und ‐störungen, zu psychologischer Prävention, Beratung und Intervention und zur Rolle von Kultur in der Emotionssozialisation besprochen. Die Studierenden erwerben Kenntnisse zur Diagnostik und Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und vertiefen diese bei der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Fallbeispielen aus der Praxis. Im Rahmen der Fallarbeit führen die Studierenden ein Anamnesegespräch (mit Tutor*innen als Kleint*innen) durch, werten psychologische Entwicklungsscreenings aus und beschäftigen sich mit diagnostischen Befunden aus Entwicklungstests und Verhaltensbeobachtungen. Die Studierendeentwickeln im Rahmen des Seminars Ideen zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen für familiäre und frühkindliche Bildungskontexte (z.B. Kindertageseinrichtungen, Krippe).

 

Literatur
  • Beelmann, A. (2010). Bildungspsychologische Prävention. In C. Spiel, B. Schober, P. Wagner, & R. Reimann (Eds.), Bildungspsychologie (pp. 275–290). Hogrefe.
  • Cole, P. M., & Tan, P. Z. (2007). Emotion socialization from a cultural perspective. In J. E. Grusec & P. D. Hastings (Eds.), Handbook of Socialization. Theory and Research (pp. 516 – 542). Guilford Press.
  • Crick, N. R., & Dodge, K. A. (1994). A review and reformulation of social information-processing mechanisms in children’s social adjustment. Psychological Bulletin, 115(1), 74–101. https://doi.org/10.1037/0033-2909.115.1.74
  • Friedlmeier, W. (2010). Emotionale Entwicklung im kulturellen Kontext. In B. Mayer & H.-J. Kornadt (Eds.), Psychologie–Kultur–Gesellschaft (pp. 121-140). VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92212-6
  • Gottman, J. & Declaire, J. (1997). Raising an emotionally intelligent child. Simon & Schuster Paperbacks.
  • Holodynski, M., Hermann, S., & Kromm, H. (2013). Entwicklungspsychologische Grundlagen der Emotionsregulation. Psychologische Rundschau, 64(4), 196-207. https:// doi.org/10.1026/0033-3042/a000174
  • Koglin, U., & Petermann, F. (2013). Kindergarten- und Grundschulalter - Entwicklungsrisiken und Entwicklungsabweichungen. In F. Petermann (Ed.), Lehrbuch der Klinischen Kinderpsychologie (pp. 101– 118). Hogrefe.
  • Nation, M., Crusto, C., Wandersman, A., Kumpfer, K. L., Seybolt, D., Morrissey-Kane, E., & Davino, K. (2003). What works in prevention: Principles of effective prevention programs. American Psychologist, 58(6–7), 449–456. https://doi.org/10.1037/0003-066X.58.6-7.449
  • Silkenbeumer, J. R., Schiller, E.-M., Holodynski, M., & Kärtner, J. (2016). The role of co-regulation for the development of social-emotional competence. Journal of Self-Regulation and Regulation, 2, 17-32.
  • Rosé-Krasnor, L., & Denham, S. (2009). Social-emotional competence in early childhood. In K. H. Rubin, W. M. Bukowski, & B. Laursen (Eds.), Handbook of peer interactions, relationships, and groups. (pp. 162–179). The Guilford Press.
Leistungsnachweis

Studienleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme, Präsentation eines selbstständig erarbeiteten Themas und Projektarbeit in der Kleingruppe (einschließlich Projekttag in der Schule)

Prüfungsleistung: Hausarbeit


Strukturbaum
Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden: