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Kunst und Erinnerung nach 1945 - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Proseminar Langtext
Veranstaltungsnummer 080709 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen 20 Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen 20
Credits
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
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Do. 10:00 bis 12:00 woch von 13.10.2022  Domplatz 23 - DPL 23.426         20
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kühn, Corinna, Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Zwei-Fach-Bachelor - Kunstgeschichte (L2 092 20) -
Zwei-Fach-Bachelor - Kunstgeschichte (L2 092 13) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
12002 Proseminar/Wiss. Arbeiten - Zwei-Fach-Bachelor Kunstgeschichte Version 2020
18001 Proseminar - Zwei-Fach-Bachelor Kunstgeschichte Version 2020
18001 Proseminar - Zwei-Fach-Bachelor Kunstgeschichte Version 2013
14002 Proseminar - Zwei-Fach-Bachelor Kunstgeschichte Version 2013
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 08 Geschichte/Philosophie
Inhalt
Kommentar

Zahlreiche Ausstellungen und künstlerische Projekte haben in den letzten Jahren Fragen der Erinnerung, Aufbewahrung und Rekonstruktion von Vergangenem in den Mittelpunkt gestellt. Das Proseminar wird die vielfältigen Wechselwirkungen von Kunst und Erinnerung nach 1945 behandeln. Wie wird Vergangenheit in den Kunstwerken kondensiert, verarbeitet, vergegenwärtigt? Welche Rolle kommt Denkmälern dabei zu? Kann Kunst Geschichte nicht nur wieder aufleben lassen, sondern auch weiterdenken und neu schreiben? Was wird erinnert? Wer entscheidet, was erinnert wird und wer bekommt eine Stimme? Wir werden uns mit Schlüsseltexten zum Thema „Erinnerung” auseinandersetzen und das Thema anhand exemplarischer Beispiele aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Die Beschäftigung mit Holocaust und Drittem Reich wird einen größeren Raum einnehmen, aber auch Fragen zum Begriff des Denkmals, Theorien zum Archiv und die Auseinandersetzung mit kolonialem Erbe werden diskutiert. 

Voraussetzungen für den Scheinerwerb: Voraussetzung für den Leistungsnachweis sind die regelmäßige Teilnahme, die Präsentation eines Referats und die Einreichung einer schriftlichen Hausarbeit. Ein Thesenpapier ist eine Woche vor der Referatspräsentation einzureichen. 

Hinweise zur Voranmeldung, Vorbesprechung, Zeitpunkt der Referatsvergabe: Einführung und Vergabe der Referate am 13.10.2022. 

Datum der ersten Veranstaltung: 13.10.2022

Literatur

Felix Ackermann u.a. (Hg.), Partizipative Erinnerungsräume. Dialogische Wissensbildung in Museen und Ausstellungen, Bielefeld 2013.

Aleida Assmann, Erinnerungsräume. Formen und Wandlungen des kulturellen Gedächtnisses, München 2018.

Aleida Assmann, Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur, München 20203.

Angelika Bartl u.a. (Hg.), Sehen – Macht – Wissen. ReSaVoir. Bilder im Spannungsfeld von Kultur, Politik und Erinnerung, Bielefeld 2011.

Astrid Erll, Kollektives Gedächtnis und Erinnerungskulturen, Stuttgart 20173.

Nicolas Pethes, Kulturwissenschaftliche Gedächtnistheorien zur Einführung, Hamburg 20132.

Uta M. Reindl/Ellen Wagner (Hg), Zukunftsressource Archiv. Kunst als Medium von Erinnerung und Imagination, Kunstforum International 280 (März/April), Köln 2022.

Ingrid Schaffner (Hg.), Deep Storage. Sammeln, Speichern, Archivieren in der Kunst, Ausstellungskatalog Haus der Kunst München, München 1997.

Kurt Wettengl (Hg.), Das Gedächtnis der Kunst. Geschichte und Erinnerung in der Kunst der Gegenwart, Ostfildern-Ruit 2000.

 


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: SoSe 2023