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„Wer soll das bezahlen?“ – Ist Geld wirklich knapp? - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 060106 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen 30
Credits 3 Belegung Belegung gesperrt
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
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Mi. 18:00 bis 20:00 woch 12.10.2022 bis 01.02.2023  Scharnhorststr. 100 - SCH 100.107        
Belegung gesperrt

Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Freise, Matthias, Priv.-Doz. Dr. verantwort
Welck, Tobias verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
- Allgemeine Studien ( AST 4) - 3
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
2026019 Transformation und Gender im Nahen Osten - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
1916019 Globalization and its Impacts - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
1816014 Politische Dimensionen des modernen Antisemitismus - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
1926012 Sozial-ökologische (R)Evolution? Techniken des nachhaltigen Widerstands - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
2124001 Wie miteinander reden in 280 Zeichen? - Allgemeiner Abschluss Allgemeine Studien Version 2004
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 06 Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

„Wer soll das alles bezahlen?”. Viele politische Diskussionen, ob am Familientisch oder im Freundeskreis enden mit dieser offenen Frage. Die frustrierende Antwort darauf, wenn überhaupt eine gegeben wird, lautet meistens: Die Steuerzahlenden. Doch diese Einsicht ist in vielerlei Hinsicht nicht richtig und hat für die aktive Politikgestaltung fatale Konsequenzen, die dadurch oft hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. Zu viele gute Gedanken scheitern heute an ihrer Finanzierbarkeit. Jedoch hat nicht zuletzt die 100 Mrd. Euro schwere Militarisierung der Bundeswehr bewiesen: Geld ist gar nicht so knapp wie es immer scheint. Aber woher kommt unser Geld eigentlich? Welche Rolle spielt die Schuldnerin? Welche der Gläubiger? Wie unterscheidet sich die Verschuldung von Staaten von der Verschuldung einer Privatperson? Welche Rolle spielt der Staat? Und führen höhere Staatsausgaben automatisch zu steigender Inflation?

 

Diesen und weiteren Fragen soll im Rahmen dieses studentischen Seminares aus einer gesellschaftswissenschaftlichen Perspektive, ohne komplizierte Formeln und Berechnungen, nachgegangen werden. Denn die Ausgestaltung des Zusammenlebens einer Gesellschaft lässt sich nicht berechnen, sondern ist eine politische Entscheidung. Geld spielt dabei eine entscheidende Rolle und ist somit hoch politisch! Insbesondere die politische Linke beschäftigt sich bis heute viel zu wenig mit dem Thema. Finanz- und Wirtschaftspolitik fällt klassisch in den Kompetenzbereich alter, weißer Männer konservativer Parteien. Dabei ist das Verständnis unseres Geldsystems unerlässlich, um eine soziale, demokratische, ökologische und feministische politische Agenda in die Tat umzusetzen.

 

Im Laufe dieses Einstiegskurses in die progressive Fiskal- und Geldpolitik beschäftigen wir uns nach einer kurzen theoretischen Betrachtung von Geld und seinem Funktionieren insbesondere mit der Rolle von Zentralbanken. Wir hinterfragen die häufig missverstandene Finanzierung von Staaten und stellen uns die Frage: Wollen wir der nächsten Generation lieber Geldschulden oder einen kaputten Planeten hinterlassen?

 

Ziel des Seminars ist es aktuelle politische Krisenherde geld- und fiskalpolitisch einzuordnen und vor dem Hintergrund des Gelernten neu zu bewerten, sodass alle Teilnehmenden beim nächsten Kneipenabend auf die Frage „Wer soll das alles bezahlen?” eine Antwort haben.

 

 

 

WICHTIG: Aus administrativen Gründen, kann der Kurs leider nur mit 3 ECTS verbucht werden bzw. ein Schein nur dann ausgestellt werden, wenn dort eine Prüfungsleistung erbracht wurde. Diese besteht aus einem kurzen Essay zu einem seminarbezogenen Thema.


Eine Anmeldung für diesen Kurs ist nur bis einschließlich 03.10.2022 möglich!


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Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2022/23 gefunden: