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Luce Irigaray und das Geschlecht in der Kultur - Einzelansicht

Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Langtext
Veranstaltungsnummer 080643 Kurztext
Semester WiSe 2022/23 SWS 2
Erwartete Teilnehmer/-innen Studienjahr
Max. Teilnehmer/-innen 45
Credits Belegung Belegpflicht
Hyperlink
Sprache deutsch
Termine Gruppe: [unbenannt] iCalendar Export für Outlook
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Einzeltermine anzeigen
iCalendar Export für Outlook
Mi. 12:00 bis 14:00 woch 12.10.2022 bis 01.02.2023  Domplatz 23 - DPL 23.208         45
Gruppe [unbenannt]:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Iorio, Alessandro, Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss - Studiengang Sem ECTS Bereich Teilgebiet
Master - Mathematics (88 F23 20) -
Master - Philosophie (88 127 20) -
Master - Mathematik (88 105 20) -
Prüfungen / Module
Prüfungsnummer Modul
704010 Modulprüfung - Master Mathematik Version 2013
704002 Seminar zur Kulturphilosophie und Ästhetik - Master Mathematik Version 2013
704001 Seminar zur Kulturphilosophie und Ästhetik - Master Mathematik Version 2013
14003 IV3 Seminar - Master Philosophie Version 2009
14002 IV2 Seminar - Master Philosophie Version 2009
14001 IV1 Seminar - Master Philosophie Version 2009
19003 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2013
19002 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2013
19001 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2013
18002 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2013
18001 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2013
16002 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2013
16001 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2013
14002 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2013
14001 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2013
12002 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2013
12001 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2013
19003 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2020
19002 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2020
19001 Seminar nach freier Wahl - Master Philosophie Version 2020
18002 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2020
18001 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2020
16002 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2020
16001 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2020
14002 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2020
14001 Seminar zur Kulturphilosophie/Ästhetik - Master Philosophie Version 2020
12002 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2020
12001 Seminar zur praktischen Philosophie - Master Philosophie Version 2020
654010 Modulabschlussprüfung - Master Mathematics Version 2020
654002 Seminar zur Kulturphilosophie und Ästhetik - Master Mathematics Version 2020
654001 Seminar zur Kulturphilosophie und Ästhetik - Master Mathematics Version 2020
Zuordnung zu Einrichtungen
Fachbereich 08 Geschichte/Philosophie
Inhalt
Kommentar

Das Denken der Geschlechterdifferenz bezeichnete Luce Irigaray als die Aufgabe der Philosophie unserer Epoche. Demzufolge gelte die Geschlechtlichkeit als der blinde Fleck einer Zivilisation, die in ihrer patriarchalischen Logik die Differenz verdrängt, bloß um von ihr unablässig heimgesucht zu werden. Eine Dekonstruktion der europäischen Philosophiegeschichte ‒ wie sie Irigaray ausführte ‒ verrät das untergründige Agieren von geschlechtlichen Kategorien in allen Kulturkonstrukten: vom grammatikalischen Gerüst der Sprache bis zur Semantik der sinnlichen Wahrnehmung. Jeder Diskurs, sei er religiöser, wissenschatlicher oder politischer Natur, entlarvt sich dann als geschlechtlich geprägt: Überall wird ein ungedachter Bezug zur Sexualität aufgedeckt, der das Eine bevorzugt und das Andere (viele Andere, müsste man heute ergänzen) entwertet. Von der Differenz ausgehend und in ihr verbleibend lassen sich hingegen neue Spielräume der Kultur erschließen, in denen Unterscheidungen nicht mehr zur Ausgrenzung und Unterdrückung führen, sondern zur partizipativen Stiftung einer pluralen, polymorphen Welt. Als Textgrundlage für das Seminar dienen die Vorlesungen, die Luce Irigaray 1982 an der Erasmus‑Universität Rotterdam hielt und die sie später unter dem Titel Ethik der sexuellen Differenz veröffentlichte.


Strukturbaum
Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2022/23 , Aktuelles Semester: SoSe 2023